Die Vorlesung am Montag, den 10.Dezember 2018 wird vorverlegt und beginnt bereits

um 14:00 h c.t.

Neuregelung der Sozial-versicherungspflicht von Studentenjobs

 

Voraussetzung dafür, dass bezahlte Beschäftigungen sozialversicherungsfrei sind, ist dass der Student seine Zeit und Arbeitskraft überwiegend dem Studium und nicht der Beschäftigung widmet. (Werkstudentenprivileg). Dies ist immer dann der Fall, wenn nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet wird, wobei die Höhe des Lohns/Gehalts es dabei keine Rolle spielt. Wochend- oder Nachtarbeit war bisher auch dann versicherungsfrei möglich, wenn die 20-Stunden-Grenze überschritten wurde.


Dies wurde nun geändert. Seit dem 23.11.2016 liegt keine Versicherungsfreiheit mehr vor, wenn die 20-Stunden-Grenze überschritten wird, egal, wann die Beschäftigung ausgeübt wird.


Beispiel: Ein Student übt 25 Stunden pro Woche eine unbefristete Beschäftigung aus; davon Montag bis Freitag 17,5 Stunden und am Wochenende 7,5 Stunden. Bisher war die Beschäftigung sozi- alversicherungsfrei, da die Überschreitung der 20-Stunden-Grenze auf die Arbeitszeiten am Wochenende zurückzuführen war. Seit dem 1.1.2017 ist die Beschäftigung sozialversiche- rungspflichtig.

 

Bei Studentenjobs, die schon vor 2017 begonnen wurden, bei denen die 20-Stunden-Grenze durch Beschäftigungszeiten am Wochenende oder in den Abend- und Nachtstunden überschritten wird, bleibt es bei der bisherigen Versicherungsfreiheit.


Auch wenn während der Semesterferien die 20-Stunden-Grenze überschritten wird, bleibt die Tätigkeit vorher versicherungsfrei.

Bitte eine Textausgabe des Bürgerlichen Gesetzbuches mitbringen oder die das BGB online unter gesetze-im-internet.de herunterladen!

 

Benötigt wird für Vergaberecht der Text der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB/A). Siehe rechts unter VergabeR